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Unser Thema im April:

Lippenherpes – lästig und schmerzhaft!



Lippenherpes (Herpes labialis) entsteht durch einen Virus, genauer gesagt sind es Herpes simplex Viren Typ 1, seltener Typ 2.

Aber wie genau kommt es dazu und was kann man dagegen tun?


Wie es dazu kommt.

Meist steckt man sich bereits im Kindesalter durch Tröpfchen- oder Schmierinfektionen an. Der Virus versteckt sich anschließend für das Immunsystem oder Arzneimittel unangreifbar in Nervenknoten und verbleibt dort bis zur Reaktivierung. 90% aller Erwachsenen sind infiziert, bei 40% erfolgt ein Ausbruch von Lippenherpes mit unterschiedlicher Häufigkeit und Intensivität.
Der typische Verlauf dauert zirka 7-12 Tage und durchläuft verschiedene Phasen. Die erste Phase äußert sich durch ein Spannungsgefühl und ein Kribbeln an der betroffenen Stelle. Darauf folgt in Phase zwei die Bildung von schmerzhaften Papeln, die in der dritten Phase Bläschen bilden. Diese sind mit einem hochinfektiösem Sekret gefüllt. In den Phasen 4-5 brechen die Bläschen auf und verkrusten anschließend wieder, was meist mit Juckreiz einhergeht. Erst in Phase 6 beginnt die Abheilung der Wunde.
Ursachen für einen Herpesausbruch gibt es viele – Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Sonneneinstrahlung, Ekelgefühle, Hormonveränderungen oder auch Schlafmangel sind nur ein paar Beispiele der möglichen Auslöser.


Was man dagegen tun kann.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Ich selber habe bereits sehr viele getestet, da ich leider auch betroffen bin und weiß, wie man sich damit fühlt.
Zur Vorbeugung eines Ausbruchs sollte man grundsätzlich immer einen geeigneten Lippenpflegestift auftragen – am besten mit einem Lichtschutzfaktor (z.B. LomaProtect). Zusätzlich ist die Einnahme der Aminosäure Lysin (z.B. Klindwort´s LysinPlus) empfehlenswert. Lysin hemmt die körpereigene Synthese von Stoffen, die Herpesviren zur Vermehrung benötigen.
Kommt es dennoch zu einem Ausbruch, kann man in den ersten 48 Stunden, also insbesondere in Phase 1, mit einer Herpescreme (z.B. aciclovirhaltig) den weiteren Verlauf positiv beeinflussen. Wichtig hierbei ist die konsequente Anwendung (ab einem Alter von 12 Jahren).
Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich ein Blasenpflaster zu benutzen (z.B. Compeed Herpesbläschen Patch), auch das Spannungsgefühl wird dadurch reduziert.

Ich wünsche Ihnen eine zeitige und gute Besserung!

Haben Sie Fragen ?

Mit Vergnügen helfen wir Ihnen mit weiteren Tipps in einem persönlichen Gespräch. Kommen Sie zu uns oder rufen Sie uns einfach an unter 0451 – 29 25 011.


Unser Thema im März:

Die Pollenflug-Saison beginnt immer früher!



»Haaatschiii – Gesundheit!«
Das hören wir dieser Tage wieder häufiger und allem Anschein nach
gefühlt auch von Jahr zu Jahr immer früher.

Geht es Ihnen auch so?

Wenn Sie auch unter einer Allergie leiden, befinden Sie sich gezwungenermaßen in guter Gesellschaft, denn immer mehr Deutsche leiden darunter. Rund ein Drittel aller Bundesbürger kämpft diesertage wieder damit. War früher wenigstens im Winter Durchatmen möglich, beginnt mittlerweile die quälende Saison, dem Eindruck Betroffender nach, immer früher. Den meisten davon macht der Pollenflug zu schaffen. Dabei lösen Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern Schnupfen, häufiges Niesen oder Augenjucken aus. Als Hauptsaison der kleinen Blütenstaubteilchen gilt der Frühling und Sommer, von April bis August. Jedoch: Früh blühende Pflanzen machen Allergikern bereits im Februar zu schaffen und Spätblüher können ihre Pollen bis in den Oktober hinein ausschwärmen lassen. Viele Leidtragende haben deshalb fast das ganze Jahr über mit Beschwerden zu kämpfen. Oft drängt sich der Eindruck auf, dass der Pollenflug von Jahr zu Jahr immer früher und schlimmer einsetzt.

Aber ist das auch wirklich so?

Tatsächlich wird in Folge der Klimaerwärmung die Vegetationsperiode verlängert, das heißt: Vor allem Bäume wie Birke und Haselnuss blühen tatsächlich schon früher. Doch das alleine erklärt nicht die lange Leidenszeit. Denn seit Mitte des 19.Jahrhundert hat sich die Vegetationsperiode „nur“ um 2 Wochen verlängert. Schlimme Heuschnupfenattacken mitten im Winter lassen sich somit nicht erklären.
Zum Umstand, dass manche Pollen früher fliegen, kommen weitere Faktoren hinzu. So erfreuen sich immer mehr exotische Pflanzen wachsender Beliebtheit bei Gärtnern, wie etwa die Purpurerle, die schon im Dezember blühen kann. Gebietsfremde Pflanzenarten, wie die Ambrosia, verlängern die Pollensaison weit in den Herbst hinein und gelten zudem als besonders aggressiv.

Und, was hilft nun gegen die Allergien?

Nicht immer sind die Symptome einer Pollenallergie von denen einer Erkältung klar zu unterscheiden. Symptome wie laufende Nasen, häufiges Niesen, brennende, juckende und geschwollene Augenlider, Jucken und Brennen von Rachen und Gaumen, Schlafstörungen und Müdigkeit, sowie Atemnot und Husten sind charakteristisch.

Eine genaue ärztliche Diagnose ist dann unbedingt notwendig.
Schnelle Abhilfe der Symptome können freiverkäufliche Antiallergika, sogenannte Antihistaminika wie z.B. Cetirizin in Tablettenform schaffen. Auch Nasensprays und Augentropfen mit entsprechenden Wirkstoffen lindern die Beschwerden. Bei sehr starken Symptomen stehen seit einigen Jahren auch cortisonhaltige Nasensprays freiverkäuflich zur Verfügung.
Lassen Sie sich gerne von uns beraten, welche Arzneiformen und Wirkstoffe die richtigen für Sie sind. Gute Besserung!

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Unser Thema im Februar:

Schlafrituale schaffen Ruhe und Entspannung.


Der Schlaf ist für uns Menschen lebensnotwendig. Jeder kennt es, aus unterschiedlichen Gründen schlecht geschlafen zu haben. Zum Beispiel finden wir nicht in den Schlaf, weil das Gedankenkarussell kreist oder wir wachen mitten in der Nacht auf und kommen nicht zurück in die wohlverdiente Ruhephase.

Unser Schlaf wird durch Botenstoffe gesteuert. Eine wesentliche Rolle spielt das Melatonin. Das Stresshormon Adrenalin ist der natürliche Gegenspieler des Schlafes. Adrenalin wird ausgeschüttet, wenn wir sportlich aktiv sind, starke Gefühle wie Angst, Wut oder Unruhe durchleben, sehr erfreut sind oder viel geistig arbeiten. Aber all das kann durch ein Schlafritual positiv beeinflusst werden.

Schlafrituale sind eine Frage der Gewöhnung. Wie das perfekte Schlafritual für Sie aussieht, bleibt Ihnen und Ihren Vorlieben überlassen. Sie können ruhige Musik hören, ein paar Seiten im entspannenden Buch lesen, in Ruhe ein Glas Tee trinken oder autogenes Training machen.

Ein TV-Gerät im Schlafzimmer empfiehlt sich nicht. Das flackernde Licht und die wechselnden Lautstärken stören den Einschlafprozess und den Ablauf der Schlafphasen.
Auch ein Handy gehört ausgeschaltet. Signalisieren Sie Ihrem Körper somit, dass jetzt die Zeit der Ruhe beginnt und der Tag vorbei ist.

Sollten alle Rituale nicht zum Erfolg führen, gibt es Hilfe aus der Natur.
Lavendel und auch die Passionsblume sind zwei Pflanzen, welche wunderbar helfen können. Lavendel hilft sehr gut, wenn sich das Gedankenkarussell nicht aufhört zu drehen. Dafür empfehle ich Ihnen das Produkt Lasea. Dieses wird 1x täglich eingenommen. Die Passionsblume finden wir in dem Produkt Lioran centra. Sie hilft die innere Ruhe zu finden und gut durchzuschlafen.

Sie sehen, es muss nicht immer gleich die chemische Schlaftablette her.
Nehmen Sie sich Zeit für sich und Ihre Schlafrituale. Denn nur ein guter Schlaf macht Sie glücklich und fit für den Tag.

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